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Im Urlaub mit Vater Rhein auf Du und Du

Das Rheintal zieht sich zwischen Alpenrhein, Bodensee, Hoch-, Mittel- und Niederrhein bis ans Meer. Die klassische Urlaubsregion liegt in der Mitte. Wer dem Mythos Rhein im Urlaub folgen will, hat sich für eine Region entschieden, wie sie deutscher vom Ausland kaum empfunden werden kann. Seit dem 18. Jahrhundert blüht die sentimentale Rhein-Romantik von einer sagenhaften Gegend, die verwunschen, geheimnisvoll und einfach wunderschön ist. Das Rheintal ist eines der meistbesuchten Regionen des Landes, Highlights wie die Loreley oder Burg Eltz gehören zum Repertoire der japanischen und amerikanischen Besuchergruppen genauso wie Heidelberg, Hofbräuhaus oder Neuschwanstein, sie gehören zum nationalen Erbe. Was macht den Zauber und die Ausstrahlung des Rheintals aus?

 

Von Köln aus nimmt der Rhein zunehmend sanftere Züge an, passiert Bonn und das anmutige Siebengebirge, sucht sich seinen Weg nach Koblenz, wo er sich mit der Mosel vereint und zieht weiter in Mäandern und Stromschnellen, von Höhenzügen gesäumt, hin bis nach Mainz. Zwischen diesen Ecksteinen breitet sich eine Ferienlandschaft aus, die geprägt ist von Wein, Burgen und Schifffahrt, von Vielfalt, Einzigartigkeit und Gediegenheit, die nicht auf-, sondern anregt, die inspiriert und entspannt. Das Rheintal ist die Brutstätte für Geschichten und Sagen.

 

In seiner Geschichte hat es viele Volksstämme gesehen, die durchmarschierten oder eroberten und blieben. Es hat sie alle verkraftet, vereinnahmt und ihre essenziellen Eigenschaften und Qualitäten aufgesogen. Natur, Mentalität der Menschen und ihre Kultur sind davon geprägt. Längs des Rheins finden sich allüberall Zitate aus der Zeit der Römer, die hier am nachhaltigsten Wurzeln schlugen. Die Besatzungszeit der Franzosen macht sich noch heute im klangvollen Singsang des Rheinischen, in verballhornten französischen Vokabeln und nicht zuletzt im Karneval Luft, der ja der Spottlust im Hinblick auf die Besatzungssoldaten Napoleons entsprang, die Engländer hinterließen Spuren als erste Rheintouristen. Seit 2002 gehört die Region Oberer Mittelrhein zwischen Koblenz und Bingen zum Unesco-Weltkulturerbe, eine Würdigung, die sich auf die außerordentliche Vielfalt der Landschaft, ihre Flora und Fauna und ihre Kulturschätze bezieht.

 

Der Urlauber profitiert davon gern, genießt das milde Klima, würdigt die ausgezeichneten Traditionslagen zwischen Kaub, Assmannshausen, Oestrich-Winkel und Rüdesheim und findet in reizenden Fachwerk- oder Schieferdörfern Unterkunft in gemütlichen Gasthäusern, Winzerhöfen, Drei- und Viersternehotels und behaglichen Pensionen. Immer beliebter werden - gerade für Familien - Ferienwohnungen und Ferienhäuser, in denen man ungezwungen urlaubt, Campingplätze finden sich sogar auf dem Loreleyplateau bei St. Goarshausen.

 

Die Ferien im Rheintal zu verbringen und keinen Wein zu mögen - das geht gar nicht. Zu schade um die vielen Straußwirtschaften und Probierstuben, Weinkeller und Trinkstuben, in denen man kleine Kostproben nehmen und größere Gelage feiern kann. Winzerfeste sind eine ausgelassene Sache für sich, Wanderwege - z.B. den Rheinsteig - gibt's vom Feinsten, und für Sportarten wie Klettern, Walking, Radfahren, Golfen oder Tennis bleibt immer noch Luft. Mit dem Ballon über den Rhein fahren ist ein besonderes Erlebnis, Bodenständigere nehmen den Ausflugsdampfer und schippern geruhsam bei rheinischer Stimmungsmusik und einem schönen Schoppen rheinab- und aufwärts. Schlechtes Wetter ist im Rheintal auch kein Thema - Museen und Ausstellungshäuser von hohem Niveau bieten genüßlichen Unterschlupf.